Transaktionen KW 37 2013

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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon Xeon » Montag 16. September 2013, 15:58

GoldenSnuff hat geschrieben:Da stimme ich dir zu, was deine Beispiele betrifft.....darum sage ich ja.....man hat bei den AKTUELLEN Programmen endlich mal wieder eine Wahl....zwischen den Blöcken ! vor allem steuer- und europapolitisch !

Aber ehrlich gesagt bei der Steuerpolitik finde ich niemanden gut ;) Die Grünen fordern den Mittelstand höher zu belasten, was ich vollkommen dämlich finde, da der Mittelstand ohnehin schon am meisten Steuern zahlt. Aber ich will eigentlich gar nicht auf einzelne Parteien eingehen sondern eher auf das Große und Ganze:

Wieso werden Einkommen durch Arbeit höher besteuert als Einkommen durch Kapital? Wieso wird Kapitaleinkommen nicht gestaffelt besteuert? Wir kennen ja das Geldsystem relativ gut.. Jemand der Vermögen in Milliardenhöhe hat könnte locker 75% Steuern auf seine Kapitaleinnahmen zahlen anstatt 25%. Und da ist irgendwo auch das Problem der Mainstream Politik... Einkommen durch Arbeit wird relativ schnell mit über 40% besteuert während Kapitaleinkommen in Millionenhöhe lediglich mit 25% besteuert wird... Und ich will mit der Formulierung relativ neutral bleiben, weil ich auf keinem Fall in die linke Ecke gestellt werden will ;) Das kann aber durchaus schnell passieren, wenn man fordert, dass Kapitaleinkommen höher besteuert werden. Ich meine damit sehr große jährliche Kapitaleinkommen in Millionenhöhe.

Deswegen bin ich verwundert, dass es keine "vernünftige" Partei gibt die das Thema mal aufgreift... Was denkst du?
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon Xeon » Montag 16. September 2013, 16:03

Xeon hat geschrieben:NQ long 3181,00 !

Raus 3175 -6

Das war definitiv kein guter Trade.. Apple ist aber auch schwach heute... Wir hätten den NQ shorten sollen...
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon Xeon » Montag 16. September 2013, 16:04

NQ long 3175,00 !
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon GoldenSnuff » Montag 16. September 2013, 16:11

Xeon hat geschrieben:
GoldenSnuff hat geschrieben:Da stimme ich dir zu, was deine Beispiele betrifft.....darum sage ich ja.....man hat bei den AKTUELLEN Programmen endlich mal wieder eine Wahl....zwischen den Blöcken ! vor allem steuer- und europapolitisch !

Aber ehrlich gesagt bei der Steuerpolitik finde ich niemanden gut ;) Die Grünen fordern den Mittelstand höher zu belasten, was ich vollkommen dämlich finde, da der Mittelstand ohnehin schon am meisten Steuern zahlt. Aber ich will eigentlich gar nicht auf einzelne Parteien eingehen sondern eher auf das Große und Ganze:

Wieso werden Einkommen durch Arbeit höher besteuert als Einkommen durch Kapital? Wieso wird Kapitaleinkommen nicht gestaffelt besteuert? Wir kennen ja das Geldsystem relativ gut.. Jemand der Vermögen in Milliardenhöhe hat könnte locker 75% Steuern auf seine Kapitaleinnahmen zahlen anstatt 25%. Und da ist irgendwo auch das Problem der Mainstream Politik... Einkommen durch Arbeit wird relativ schnell mit über 40% besteuert während Kapitaleinkommen in Millionenhöhe lediglich mit 25% besteuert wird... Und ich will mit der Formulierung relativ neutral bleiben, weil ich auf keinem Fall in die linke Ecke gestellt werden will ;) Das kann aber durchaus schnell passieren, wenn man fordert, dass Kapitaleinkommen höher besteuert werden. Ich meine damit sehr große jährliche Kapitaleinkommen in Millionenhöhe.

Deswegen bin ich verwundert, dass es keine "vernünftige" Partei gibt die das Thema mal aufgreift... Was denkst du?

Das bspw. ein Ansatzpunkt.....allerdings lehne ich Steuern in Höhe von 75% generell ab......ich sehe das auch in Frankreich sehr sehr kritisch ! Grundsätzlich hätte ich aber nix dagegen, wenn Kapital- und Arbeit gleich besteuert würden ( allerdings natürlich auch mit den gleichen Freibeträgen ) !
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon Xeon » Montag 16. September 2013, 16:18

GoldenSnuff hat geschrieben:Das bspw. ein Ansatzpunkt.....allerdings lehne ich Steuern in Höhe von 75% generell ab......ich sehe das auch in Frankreich sehr sehr kritisch ! Grundsätzlich hätte ich aber nix dagegen, wenn Kapital- und Arbeit gleich besteuert würden ( allerdings natürlich auch mit den gleichen Freibeträgen ) !

Das war auch nur ein Beispiel mit volkswirtschaftlichen Hintergrund.

Aufgrund des aktuellen Systems sind Staaten relativ stark verschuldet, selbst die starken Länder wie DE, USA oder Japan. Das ist Fakt und resultiert einfach aus dem Wachtumsprinzip und damit Wachstum entsteht braucht man Kapital das investiert wird und daraus entstehen Verbindlichkeiten = Schulden.

Aus dem System resultieren auf der anderen Seite aber auch immer mehr Unternehmen und Privatpersonen die über Kapital in mehrstelliger Millionen/Milliardenhöhe verfügen und gleichzeitig sind die Staaten immer hoffnungsloser verschuldet. Deswegen halte ich die Forderung diese extrem großen Kapitaleinkommen sehr hoch zu versteuern insofern für vernünftig, weil der Staat die Einnahmen braucht damit das System insgesamt im Gleichgewicht bleibt. (dazu ist auch deine Meinung als VWLer gefragt)

Zu deiner letzten Forderung:
Grundsätzlich hätte ich aber nix dagegen, wenn Kapital- und Arbeit gleich besteuert würden ( allerdings natürlich auch mit den gleichen Freibeträgen )

Da bin ich bis zu einer bestimmten Höhe voll bei dir. Also uns würde das großartig kaum betroffen, ich meine wirklich die richtig großen Kapitaleinkommen, dagegen sind unsere Kapitaleinkommen Peanuts...
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon GoldenSnuff » Montag 16. September 2013, 16:25

Xeon hat geschrieben:
GoldenSnuff hat geschrieben:Das bspw. ein Ansatzpunkt.....allerdings lehne ich Steuern in Höhe von 75% generell ab......ich sehe das auch in Frankreich sehr sehr kritisch ! Grundsätzlich hätte ich aber nix dagegen, wenn Kapital- und Arbeit gleich besteuert würden ( allerdings natürlich auch mit den gleichen Freibeträgen ) !

Das war auch nur ein Beispiel mit volkswirtschaftlichen Hintergrund.

Aufgrund des aktuellen Systems sind Staaten relativ stark verschuldet, selbst die starken Länder wie DE, USA oder Japan. Das ist Fakt und resultiert einfach aus dem Wachtumsprinzip und damit Wachstum entsteht braucht man Kapital das investiert wird und daraus entstehen Verbindlichkeiten = Schulden.

Aus dem System resultieren auf der anderen Seite aber auch immer mehr Unternehmen und Privatpersonen die über Kapital in mehrstelliger Millionen/Milliardenhöhe verfügen und gleichzeitig sind die Staaten immer hoffnungsloser verschuldet. Deswegen halte ich die Forderung diese extrem großen Kapitaleinkommen sehr hoch zu versteuern insofern für vernünftig, weil der Staat die Einnahmen braucht damit das System insgesamt im Gleichgewicht bleibt. (dazu ist auch deine Meinung als VWLer gefragt)

Zu deiner letzten Forderung:
Grundsätzlich hätte ich aber nix dagegen, wenn Kapital- und Arbeit gleich besteuert würden ( allerdings natürlich auch mit den gleichen Freibeträgen )

Da bin ich bis zu einer bestimmten Höhe voll bei dir. Also uns würde das großartig kaum betroffen, ich meine wirklich die richtig großen Kapitaleinkommen, dagegen sind unsere Kapitaleinkommen Peanuts...

Also erstens.....uns würde das auch schon treffen....wir profitieren sicherlich davon, dass wir auf unsere Kapitalerträge nur 25% an Steuern haben.....das mit hohen Kapitaleinkommen....die höher zu besteuern ist eine populäre Forderung.....und in gewisser Weise auch richtig...nur 75% wie in Frankreich halte ich für pervers.....ich denke....ein guter Kompromiss wäre Arbeit und Kapital gleich zu besteuern !

Generell zu den Staatseinnahmen....ich halte es nicht für den richtigen Weg.....danach zu rufen, dem Staat immer mehr Geld zu geben.....es muss auch hier eine Balance gefunden werden zwischen Ausgabenkontrolle auf der einen Seite und Einnahmen auf der anderen Seite.....man darf nicht vergessen, dass in Deutschland momentan die Steuereinnahmen so hoch sind, wie noch in der Geschichte.....insofern ist für mich auch irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich sage.....der Staat muss mit dem gegeben Geld auch auskommen können !
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon Xeon » Montag 16. September 2013, 16:33

GoldenSnuff hat geschrieben:Also erstens.....uns würde das auch schon treffen....wir profitieren sicherlich davon, dass wir auf unsere Kapitalerträge nur 25% an Steuern haben.....das mit hohen Kapitaleinkommen....die höher zu besteuern ist eine populäre Forderung.....und in gewisser Weise auch richtig...nur 75% wie in Frankreich halte ich für pervers.....ich denke....ein guter Kompromiss wäre Arbeit und Kapital gleich zu besteuern !


Ich habe mich mit Frankreich nicht so intensiv beschäftigt, ab wann genau werden dort 75% fällig?

Generell zu den Staatseinnahmen....ich halte es nicht für den richtigen Weg.....danach zu rufen, dem Staat immer mehr Geld zu geben.....es muss auch hier eine Balance gefunden werden zwischen Ausgabenkontrolle auf der einen Seite und Einnahmen auf der anderen Seite.....man darf nicht vergessen, dass in Deutschland momentan die Steuereinnahmen so hoch sind, wie noch in der Geschichte.....insofern ist für mich auch irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich sage.....der Staat muss mit dem gegeben Geld auch auskommen können !

Ich bin auch gegen Steuererhöhungen an der falschen Stelle und das ist auch soweit meine Meinung ;) Der Staat muss einen ausgeglichenen Haushalt hinbekommen und das wäre in Deutschland objektiv auch zu schaffen.. Aber eben nicht mit Politikern von CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne... Siehe Stuttgart 21 oder Flughafen Berlin. Und beim Flughafen Berlin haben wir eine SPD geführte Regierung die Milliarden ausgibt die wir gar nicht haben und in Suttgart war eine CDU geführte Regierung die Milliarden ausgibt die wir nicht haben. Und da sind wir wieder bei der Frage, wo eigentlich der signifikante Unterschied zwischen den beiden Lagern ist.

Ich würde es begrüßen, wenn eine Partei wirklich mal einen ausgegglichenen Haushalt hinbekommt... Aber das schafft weder das CDU noch das SPD Lager... Und dann brauchen wir auch keine 75% für Milliardäre... Aber solange das die Politiker nicht hinbekommen verlieren die Staaten ihr Gleichgewicht durch die Verschuldung die sich zu einer Überschuldung entwickelt und damit die wichtigen Volkswirtschaften stabil bleiben muss das Geld irgendwo herkommen... Und ich wäre dafür das Geld nicht aus dem Mittelstand zu nehmen sondern stärker von denjenigen die von dem System seit Jahrzehnten sehr stark profitieren. (Menschen mit mehrstelligen Millionen/Milliarden Vermögen) Aber egal ob CDU oder SPD... am Ende wird immer der Mittelstand belastet um das Haushaltsdefizit in Griff zu bekommen.

Was meinst du? Welche vernünftige Partei gibt es die das mal angehen will?
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon GoldenSnuff » Montag 16. September 2013, 16:37

Die Partei musst du dir selber suchen....insgesamt sehe ich uns in Deutschland insgesamt auf einem guten Weg zu einem ausgeglichenen Haushalt....ich denke, das wird in der nächsten Legislatur !
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon Xeon » Montag 16. September 2013, 16:40

GoldenSnuff hat geschrieben:Die Partei musst du dir selber suchen....insgesamt sehe ich uns in Deutschland insgesamt auf einem guten Weg zu einem ausgeglichenen Haushalt....ich denke, das wird in der nächsten Legislatur !

Es geht aber auch darum mal Schulden abzubauen... Und dafür muss das Geld irgendwo herkommen. Insofern reduziere ich meine Grundforderung auf einen Satz: Ich denke man sollte das Geld für den Schuldenabbau (weltweit) bei denjenigen holen, die über die letzten Jahrzehnte besonders stark von dem Zinsgeldsystem profitiert haben. Und das sind in erster Linie juristische und natürliche Personen mit Vermögen in mehrstelliger Millionen/Milliardenhöhe.

Was denkst du? Auch mit Hintergrund auf eine stabile Volkswirtschaft und das Geldsystem.
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Re: Transaktionen KW 37 2013

Beitragvon Xeon » Montag 16. September 2013, 16:42

Xeon hat geschrieben:NQ long 3175,00 !

1/2 raus 3181,00 +6
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