GoldenSnuff hat geschrieben:Das hat miteinander wenig zu tun....die Situation jetzt und 2008.....in der Periode vor 2008.....sind die Zinsen ja auch deutlich gestiegen....( FED-Fundes-Rate von 2004 bei 1% auf über 5% in 2007 ).......insofern alles nicht vergleichbar....das Grundübel von 2008.....die massenhafte Kreditvergabe an schlechte Schuldner......hat mit der aktuellen Lage....wenig zu tun....die Probleme aktuell sind andere !
Ja, das ist schon richtig aber die Folgen der lockeren Geldpolitik treten oft erst Jahre später auf auch wenn dann in der Zwischenzeit schon die Zinsen wieder angehoben wurden. Und gerade bei Anhebung der Zinssätze können ja die Probleme entstehen wenn die Schuldner die höheren Zinsen nicht zahlen können und viele Kreditverträge in US sind variabel und da können die Zinssätze jederzeit geändert werden, nicht so wie hier in DE wo man die Zinssätze fix auf 5 oder 10 Jahre festlegt.
Aber wegen den Arbeitslosenzahlen auf die sich Big Ben immer bezieht:
Und wenn man es mal aus einer anderen Perspektive sieht: Die Arbeitslosenzahlen in US sind doch auch ein Erfolg aus einer bestimmten Sichtweise

Kurze Erläuterung bevor ich jetzt gesteinigt werde

Dadurch das die Prozesse bei den Unternehmen immer mehr automatisiert werden, die IT immer mehr Aufgaben übernimmt und die Unternehmen durch Maschinen insgesamt immer effizienter werden wird im Umkehrschluss auch weniger Personal benötigt und dadurch werden Kosten gespart und die Zahlen der Unternehmen insbesondere die Gewinnmarge verbessert sich. Insofern sind die hohen Arbeitslosenzahlen in US doch durchaus ein Erfolg, von daher stellt sich auf der anderen Seite die Frage, warum Big Ben das so negativ auslegt und teilweise als Hauptargument für die lockere Geldpolitik benutzt.