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leicht im Plus
02 Sep 2004 - 21:19]
New York, 02. Sep (Reuters) - Die US-Aktienbörsen haben bis zum Donnerstagnachmittag in New York bei schwachen Umsätzen leichte Gewinne verzeichnet. Aktien einzelner Bekleidungshersteller legten zu, uneinheitliche Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung sowie Nervosität vor dem für Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht dämpften die Stimmung der Investoren jedoch.
Der Standardwerteindex Dow Jones <.DJI> gewann rund 0,84 Prozent auf 10.254 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gewann der führende Index <.IXIC> 0,98 Prozent auf 1868 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 Index <.SPX> legte um 0,87 Prozent auf 1115 Zähler zu.
Die Aktien der Bekleidungshersteller Gap Inc <GPS.N> und American Eagle Outfitters Inc. <AEOS.O> legten um jeweils rund sechs Prozent zu. American Eagle hatte zuvor seine Gewinnaussichten angehoben. Der Kurs stieg in der Folge um 6,5 Prozent auf 36,42 Dollar. Die von Gap bekannt gegebenen Umsatzzahlen waren zwar gesunken, allerdings weniger stark, als von Analysten an der Wall Street befürchtet. Die Gap-Aktie legte um 5,74 Prozent oder einen Dollar auf rund 20 Dollar zu.
Uneinheitlich fielen die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung der US-Wirtschaft aus. Der stark gestiegene Auftragseingang in der US-Industrie im Juli habe die Furcht vor einer Fortsetzung der Konjunkturabschwächung in das laufende dritte Quartal des Jahres gedämpft, hieß es in New York. Allerdings stieg die Produktivität der Wirtschaft im zweiten Quartal schwächer als erwartet.
Damit richtet sich der Blick Händlern zufolge auf den für Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht. "Jeder, der wirklich etwas am Markt vorhat, wird wahrscheinlich auf die Zahlen von Morgen warten", sagte Jay Finkel von Lord, Abbett & Co. Dies werde auch durch das schwache Handelsvolumen bestätigt, das dem Trend der vergangenen Tage folgend niedrig blieb. Viele Inverstoren sind noch im Urlaub oder meiden die Stadt aus Angst vor Unruhen und Demonstrationen rund um den Parteitag der Republikaner, der zurzeit noch in New York stattfindet.
Sollte der Stellenzuwachs hinter der erwarteten Zahl von 150.000 neuen Arbeitsplätzen zurückbleiben, könnte dies die US-Notenbank (Fed) nach der Einschätzung von Händlern zu einem langsameren Zinserhöhungstempo veranlassen. Im Juli waren 32.000 Stellen entstanden.
Das US-Arbeitsministerium bezifferte am Donnerstag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 28. August am Donnerstag auf 362.000 nach 343.000 in der Vorwoche. Die Zahl lag damit deutlich über den an der Wall Street erwarteten 340.000.
Der Ölpreis zog zwischenzeitlich wieder kräftig an und machte die Nervosität der Händler deutlich. Vor allem die Ankündigung des russischen Ölkonzerns Yukos, seine Ölfördermengen eventuell drosseln zu müssen, trug dazu bei, dass der Preis für US-Leichtöl zwischenzeitlich um mehr als einen Dollar stieg. Die russische Regierung dementierte jedoch, dass die Yukos-Förderung gefährdet sein und trug damit zu einer leichten Entspannung der Preise bei. Am Nachmittag tendierte der Preis für US-Leichtöl <CLc1> bei etwa 44 Dollar pro Barrel (rund 159 Liter), nach dem er zwischenzeitlich bei über 45 Dollar gelegen hatte.
sfi/dud


